Fahrgestell V60

 

Das Fahrgestell der V60

Die meiste Arbeit habe ich am Fahrgestell gehabt. Schneller wäre es gewesen einen kompletten neuen Rahmen zu bauen. Hinterher ist man immer schlauer.

Angefangen habe ich damit die Lok zu demontieren, Achsen raus, usw. Die Auftritte wollte ich aus Messing neu machen, also auch die abschrauben. Um alle Änderungen machen zu können, musste ich den Rahmen erstmal bearbeiten. Deshalb habe ich ihn,  in meine Standfräse, eingespannt und rundherum bearbeitet. Der  Zinkdruckguss war bei meinem Modell ein Bleidruckguss. Man spart wo man kann. Nach der Bearbeitung durch mich, sieht der Rahmen so aus.

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Nun ging es daran den Rahmen durch Messingteile wieder aufzubauen bzw. zu komplettieren. Die Seitenbleche sind aus 0,3 mm Messing entstanden. Die grobe Form ausschneiden und mit kleinen Leimzwingen provisorisch am Rahmen befestigen, nun konnte ich die Ausschnitte für die Achsen sauber anzeichnen und ausarbeiten. Ein zweites mal die Bleche provisorisch am Rahmen festmachen und mit der Feile anpassen. Das Blech habe ich 1,5 mm höher gewählt, um die Bodenplatte dahinter verschwinden zu lassen. Vor dem entgültigen verkleben, wurden die Löcher für die Bremsbalkenlager angezeichnet und im Messingblech gebohrt. Dann konnte das Blech verklebt werden. Das dünne Blech und der Bleidruckguss rächten sich nun, der Rahmen war nicht hundertprozentig im rechten Winkel eingespannt und der Bohrer im Druckguss wanderte. Zwei Löcher musste ich mühsam mit der Feile wieder ins Lot bringen. Die Lager für die Bremseisen habe ich aus Rundmessing gedreht und eingeklebt. In diesem Abschnitt wurden auch die neuen Löcher für die Stromabnehmer gebohrt und eingesetzt. Als Abschluss dieses Abschnitts wurden kleine Messingdreiecke, an die Lager der Bremseisen angeklebt, die die Verstärkungsbleche darstellen sollen. 

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Letzte Aktualisierung ( Montag, 15. Februar 2010 )
 

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